Artenschutzprüfung

    Spezielle artenschutzrechtliche Prüfung (saP)

    für Freiflächen-Photovoltaik, Agri-PV und Batteriespeicher

    Wir prüfen die artenschutzrechtlichen Zugriffsverbote nach § 44 BNatSchG, führen die faunistischen Kartierungen durch und liefern einen genehmigungsreifen saP-Bericht.

    § 44 BNatSchGFaunistische KartierungCEF-MaßnahmenBauleitplanung

    Der Artenschutz ist der häufigste Stolperstein in der Genehmigung – eine fehlende oder fehlerhafte saP kann einen ganzen Bebauungsplan kippen oder um eine Erfassungssaison verzögern.

    01

    Genehmigungsrisiko Nr. 1

    Artenschutz ist in Freiflächen-PV-Verfahren der häufigste Versagungs- und Verzögerungsgrund.

    02

    Saisonabhängig

    Kartierungen sind an die Aktivitätsperiode der Arten gebunden – eine zu späte Beauftragung kostet ein ganzes Jahr.

    03

    Schutz vor Anfechtung

    Eine saubere saP sichert den Bebauungsplan ab und reduziert das Risiko erfolgreicher Klagen erheblich.

    Was ist die saP?

    Die spezielle artenschutzrechtliche Prüfung weist nach, ob die drei Verbotstatbestände des § 44 Abs. 1 BNatSchG für die europarechtlich geschützten Arten (alle europäischen Vogelarten sowie die Anhang-IV-Arten der FFH-Richtlinie) durch ein Vorhaben ausgelöst werden.

    Tötungs- und Verletzungsverbot (Nr. 1)

    Inklusive signifikant erhöhtem Tötungsrisiko durch Bau und Betrieb.

    Störungsverbot (Nr. 2)

    Erhebliche Störung während Fortpflanzungs-, Aufzucht-, Wander- und Überwinterungszeiten.

    Schädigungsverbot (Nr. 3)

    Beschädigung oder Zerstörung von Fortpflanzungs- und Ruhestätten.

    Die saP weist nach, ob diese Verbote ausgelöst werden – und mit welchen Vermeidungs- oder vorgezogenen Ausgleichsmaßnahmen (CEF) Ihr Projekt rechtssicher umsetzbar bleibt.

    Leistungsumfang: Was wir erfassen

    Faunistische Kartierungen, projektspezifisch abgeschichtet auf die tatsächlich relevanten Artengruppen.

    Brut- und Rastvögel

    Revierkartierung, Raumnutzung, Leitarten der Offenlandschaft.

    Fledermäuse

    Quartier- und Aktivitätserfassung im Umfeld des Plangebiets.

    Reptilien

    Schwerpunkt Zauneidechse (Anhang IV) – der klassische Konfliktpunkt bei Freiflächen-PV.

    Amphibien

    Laichgewässer und Wanderbeziehungen im Wirkraum.

    Weitere Gruppen situativ

    Z. B. Heuschrecken, Tagfalter, Haselmaus – je nach Standort und Behördenabstimmung.

    Technologiepartnerschaft

    Faunistische Erfassung neu gedacht – mit Hula Earth

    Gemeinsam mit unserem Partner Hula Earth setzen wir auf KI-gestützte Biosensorik statt punktueller Begehungen – für eine dichtere, lückenlose und belastbare Datengrundlage Ihrer saP.

    BioT-Sensoren

    Solarbetriebene, wartungsfreie Boxen erfassen rund um die Uhr Tierstimmen und Mikroklima direkt im Plangebiet.

    KI-Arterkennung

    Automatische Bestimmung von über 9.000 Arten (Vögel, Fledermäuse, Insekten) anhand ihrer Lautäußerungen, inkl. Verortung per Triangulation.

    Satelliten-Ebene & Plattform

    Fernerkundung und Echtzeit-Dashboard fügen Boden- und Satellitendaten zu einem prüfbaren Gesamtbild zusammen.

    Klare Rollenverteilung: Hula Earth liefert die kontinuierliche, auditierbare Datenbasis. Die artenschutzrechtliche Bewertung nach § 44 BNatSchG und die Maßnahmenplanung verantwortet PV Siegel als unabhängige Fachstelle – saubere Trennung von Datenerhebung und Begutachtung.

    In Zusammenarbeit mitHula Earth Logo

    Ablauf

    1

    Kostenlose Ersteinschätzung

    Standort-Screening, Relevanzprüfung, Fixpreis-Angebot (< 24 h).

    2

    Abschichtung & Erfassungsdesign

    Welche Artengruppen sind relevant? Festlegung, was sensorbasiert (Vögel, Fledermäuse, Amphibien, akustische Insekten) und was klassisch erfasst wird (v. a. Reptilien/Zauneidechse, Habitatstrukturen).

    3

    Hula-Earth-Sensorik im Feld

    BioT-Sensoren erfassen kontinuierlich über die Aktivitätssaison – keine Lücken zwischen einzelnen Begehungsterminen.

    4

    Ergänzende Fachbegehungen

    Gezielte manuelle Methoden für nicht-akustische Arten und Strukturkartierung.

    5

    saP-Bericht

    PV Siegel prüft die Verbotstatbestände (§ 44 Abs. 1) je Art/Gilde auf Basis der zusammengeführten Daten.

    6

    Maßnahmen & Genehmigung

    Vermeidungs-/CEF-Maßnahmen, ggf. Ausnahme nach § 45 Abs. 7, Integration in Umweltbericht und Behördenabstimmung.

    7

    BESS / Co-Location

    Bei Batteriespeicher- und Co-Location-Projekten wird in der Bauleitplanung i. d. R. ein schlankerer saP-Umfang geprüft.

    Sensoren laufen ab Tag eins – das verkürzt die kritische Erfassungssaison und reduziert das Risiko, ein ganzes Jahr zu verlieren.

    Warum PV Siegel × Hula Earth

    Neutrale Fachstelle

    Datenerhebung (Hula Earth) und Bewertung (PV Siegel) sauber getrennt – Ihre Unabhängigkeit bleibt gewahrt.

    Dichter & lückenlos

    Kontinuierliche Sensorerfassung statt weniger Begehungstermine.

    Schneller & günstiger

    Erfassung zu einem Bruchteil der Kosten rein manueller Methoden.

    Belastbar

    Auditierbare, reproduzierbare Daten – eine nachvollziehbare, belastbare Grundlage für das B-Plan-Verfahren.

    Aus einer Hand

    Von der saP über die übrigen Umweltgutachten bis zum Langzeitmonitoring.

    > 9.000

    per KI erkennbare Tierarten

    24/7

    kontinuierliche Erfassung über die Saison

    > 0,5 GW

    von PV Siegel begleitete Projekte

    Häufige Fragen zur saP

    Ersetzen die Sensoren die klassische Kartierung?
    Nein. Sie liefern eine dichtere Datenbasis für akustisch erfassbare Arten; Reptilien und Strukturen kartieren wir gezielt manuell. Die rechtliche Bewertung macht immer PV Siegel.
    Wie leistungsfähig ist die KI-Arterkennung?
    Sehr breit (Vögel, Fledermäuse, Insekten) und durch Verortung per Triangulation auch räumlich auswertbar; Ergebnisse werden fachlich validiert.
    Was ist mit der Zauneidechse?
    Wird nicht akustisch erfasst – dafür setzen wir bewährte Sicht- und Versteckmethoden ein. Lösung über Vermeidung und CEF, kein automatisches K.-o.
    Datenschutz bei Mikrofonen im Feld?
    Die Sensoren arbeiten datenschutzkonform und sind auf Tierlaute und Umweltparameter ausgelegt.
    Lohnt sich das auch nach der Genehmigung?
    Ja – als Langzeitmonitoring und CEF-Wirksamkeitskontrolle zur Einsparung von Ausgleichsflächen.
    Wie früh sollte ich starten?
    So früh wie möglich; je eher die Sensoren laufen, desto vollständiger die Saisonabdeckung.

    Artenschutz frühzeitig sichern – Genehmigung schützen

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    Öffnungszeiten

    Mo-Fr: 09:00 - 18:00 Uhr

    Johannes Lamprecht

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    Johannes Lamprecht

    Experte Agri-PV

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